Lehrgeld

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Nachdem ich gerade erst meinen Rechner neu aufgesetzt habe, frikel ich nun schon eine Ewigkeit daran herum, das System wieder frei von Schädlingen zu bekommen…

Ich Voll-Depp habe beim aufräumen etwas zu neugierig eine zweifelhafte ausführbare Datei (.exe) gestartet.

Na toll, Sekunden später wußte ich das ich das besser nicht gemacht hätte. SpySheriff heißt der Kollege den ich mir fein säuberlich auf die Festplatte genagelt habe.

Im Internet habe ich dann diverse Anleitungen und Tools zum säubern gefunden. Allerdings blieb ein Problem bestehen. Die Firewall weigert sich hartnäckig ihren Dienst anzutreten:

Aufgrund eines unbekannten Problems können die Einstellungen des Windows-Firewalls nicht angezeigt werden.

Durch eine Google Suche habe ich diesen Treffer gefunden. Klingt gut, hilft scheinbar auch ein paar Leuten, mir aber nicht :-(

Daher habe ich grade das System mit der Windows CD repariert. Service Pack 2 wieder draufspielen, und nun schiebe ich noch die 81(!) Updates seit erscheinen des SP 2 hinterher. Dafür bietet Winfuture.de glücklicherweise ein Paket an, das alle diese Updates in einer Datei bündelt.

Es kann sich nur noch um Stunden handeln.

Was lernen wir daraus? Man sollte nicht alle Dateien (und schon gar nicht .exe Dateien deren Herkunft zweifelhaft ist) öffnen. Dann gibt es auch keinen Ärger mit Viren, Würmer, Trojaner, Syware, etc.

UPDATE
Das mit dem reparieren hat übrigens nicht geklappt…
Also habe ich den gestrigen Tag damit verbracht, meinen Rechner wieder komplett platt zu machen. Ich habe wieder bei null angefangen und das System wieder von Grund auf neu installiert.

Ich habe ja eh nichts besseres zu tun grml.

8 Kommentare

  1. Also ich mein, ich weiß ja nicht… aber nein, ich klugscheiße nicht – aber mit … wäre das nicht passiert ;) wegrenn

    Du arbeitest doch meist mit dem Dingen. Wäre da nicht vorrübergehend eine Linux-Distribution eine Lösung? Bis der Mac ansteht? :)

  2. Wenn ich das so lese, dann solltest Du Dich wirklich schnellstens für einen Mac entscheiden, da es für den (scheinbar) keine Viren und so’n Zeug gibt!

    Rät der große Bruder aus Nürnberg, der schon seit 1994 sehr zufrieden mit Apple arbeitet sowie mittlerweile sein 5. Apple-Notebook hat und der in diesen 12 Jahren keine nennenswerten Probleme damit hatte. ;-)

  3. Ja, das habe ich mir schon gedacht, das so etwas kommt :-)

    Sowohl Mac als auch Linux o.ä. bedeuten in erster Linie Umgewöhnung, und dafür mag ich mir gerade keine Zeit nehmen.

    Auch wenn ich mit dem Zeitaufwand, den ich nun in meinen Rechner gesteckt habe wahrscheinlich lässig auch mit jedem anderen System zurecht kommen würde…

  4. Und die ganzen anderen Neuinstallationsorgien im Vorfeld nicht zu vergessen.

    BTW: Mein PB, das nun ziemlich genau zwei Jahre alt ist, habe ich nur auf Tiger aktualisiert (und natürlich sonstige Updates) – bislang keine Neuinstallation nötig.

    Die Einarbeitung am Mac ist in Windeseile durchgeführt. Bei Linux ist die Sache nicht ganz so einfach, aber dort hat sich mittlerweile auch eine Menge getan.

  5. Bald, bald mache auch ich den switch – denke ich. Dann kann ich erst mal parallel arbeiten, und alles wird gut :-)

    Neuinstallation hat sich übrigens gelohnt. Jetzt lüppt er wieder…

  6. Tipp: du solltest dir eventuell nach der Installation und Konfiguration aller Programme ein Image sichern. spart unheimlich viel Zeit ;-)

  7. @6. Wobei man das Image dann anlegen sollte, wenn sämtliche Treiber installiert sind sowie Tools auf der System Partition. Anwenderprogramme werden gemeinhin auf extra Partitionen untergebracht, verewigen einen Teil ihres Mitbringsels aber auf C: – Somit wäre nach Zurückspielen von C: eh eine Neu-Installation von Programmen notwendig, es sei denn, die Programm Part. würde auch gesichert, was allerdings in den seltensten Fällen Sinn macht :)

  8. Äh ja. Gute Idee. Beim nächsten mal dann… :-)

    Das wäre wirklich sinnvoll, aber jetzt bin ich erst mal froh das der Rechner läuft, und ich mich um die liegen gebliebene Arbeit kümmern kann. Danke für die Tipps!